Auf die Hohe Munde bei Leutasch in Tirol, Österreich

Auf die Hohe Munde bei Leutasch in Tirol, Österreich

Wann immer ich zwischen Garmisch und Innsbruck unterwegs war, habe ich auf einen einzeln stehenden Berg geschaut und mir gedacht, da muss ich mal rauf: die Hohe Munde bei Leutasch (Tirol, Österreich). Letztes Wochenende war es dann soweit, das Wetter gut vorhergesagt und die Tage noch recht lang für diese doch etwas ausgedehntere Tour. Von Moos bei Leutasch aus auf den Gipfel der Hohen Munde sind über 1.500 Höhenmeter zu überwinden und das dauert dann doch einige Stunden.

Gipfel der Hohen Munde bei Leutasch, Tirol

Gipfel der Hohen Munde bei Leutasch, Tirol

Um genau zu sein, es dauerte 4 Stunden, bis wir den ersten Gipfel, den Mundekopf erreicht hatten. Um auf den eigentlichen Gipfel der Hohen Munde zu kommen, steigt man wieder etwas ab, überquert einen Sattel, um dann nach einem weiteren Anstieg den Gipfel zu erreichen. Der Berg sieht ja von unten schon imposant aus, aber der Blick vom Gipfel ist atmberaubend: man sieht nicht nur 1.500 Meter unter sich das komplette Leutaschtal mit dem Gaistal, sondern nach Süden hin, ca, 2.000 Meter unter sich einen Großteil des Inntals. Nach Norden hin hat man einen tollen Blick auf die komplette Südseite des Wetterstein. Schade, das wir sehr diesiges Wetter hatten.

Da geht's rauf: die Hohe Munde mit Rauthhütte

Da geht’s rauf: die Hohe Munde mit Rauthhütte

Da die Tour recht lang ist blieb für die Botanik blieb diemsal nicht so viel Zeit. Aber man erkennt auf seinem Weg zum Gipfel sehr schön die einzelnen Vegetationsstufen: man startet im Nadelwald der montanen Stufe, erreicht alsbald die subalpine Stufe mit ihren niederen Latschenkiefern. Darauf folgt die alpine Zone mit Polsterpflanzen, Moosen und Flechten und kratzt bei der Hohen Munden zum Gipfel hin sogar noch die vegetationsfreie nivale Zone mit Fels und teilweise Schnee.

Durch die Latschenkiefern, Weg auf die Hohe Munde

Durch die Latschenkiefern, Weg auf die Hohe Munde

Wer möchte, kann für den Abstieg die Überschreitung hinüber zur Niederen Munde wagen, ein Klettersteig im steilen, felsigen Gelände. Wir haben uns dafür entschieden, über den Aufstiegsweg vorbei an der Rauthhütte auch wieder hinab zu steigen. War der steile Weg hoch zwar anstrengend aber gut zu gehen, so war er runter deutlich unangenehmer: lockeres Geröll macht den Weg sehr rutschig und man geht wie auf rohen Eiern.

Einige der Eindrücke von der Tour auf die Hohe Munde

Der obere Teil des Wegs, mit Blick ins Leutaschtal

Der obere Teil des Wegs, mit Blick ins Leutaschtal

Der Ostgipfel oder auch der Mundekopf

Der Ostgipfel oder der Mundekopf

2.000 Meter tiefer: das Inntal

2.000 Meter tiefer: das Inntal

Blick auf den Gipfel der Hohen Munde

Blick auf den Gipfel der Hohen Munde

Sattel zwischen Mundekopf und Hohe Munde

Sattel zwischen Mundekopf und Hohe Munde

Überschreitung zur Niederen Munde

Überschreitung zur Niederen Munde

Weil er so schön ist: nochmal der Gipfel der Hohen Munde

Weil er so schön ist: nochmal der Gipfel der Hohen Munde

Panorama der Südseite des Wettersteins

Panorama der Südseite des Wettersteins (Für große Ansicht bitte klicken!)

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