Äpfel, Äpfel, noch mehr Äpfel

Dieses Jahr ist zweifellos ein gutes Apfeljahr. Die beiden „alteingesessenen“ Apfelbäume im Garten tragen so viele Äpfel wie noch nie. Ein Baum hat wegen der schweren Last der Früchte bereits einen seiner stärkeren Äste eingebüßt. Reiche Ernte, die Sorte ist vermutlich Jakob Fischer Darum gibt es zur Zeit Apfelstrudel, Apfelkompott, Apfelgelee, selbstgemachten Apfelsaft und vieles mehr. Nur Apfelkuchen gibt es nicht, denn die Zwetschgen sind auch reif, und da gibt es natürlich Zwetschgendatschi. Ein Versuch, Afpelmost und daraus später Apfelessig selbst zu machen ist leider schon gescheitert: Statt zu gären hat der Saft leider das Schimmeln begonnen und riecht auch nicht mehr so gut. Roter Boskoop Nur der vor vier Jahren gepflanzte Apfelbaum der Sorte Roter Boskoop mag nicht so richtig. Im Frühjahr gab es genau 1 (in Worten eine) Apfelblüte. Daraus hat sich nun 1 (in Worten ein) Apfel entwickelt. Immerhin. Ähnliche Beiträge Apfelernte: Jakob Fischer oder Der Schöne vom Oberland Lesetipp...
Die Früchte der Eberesche

Die Früchte der Eberesche

Die Eberesche (auch Vogelbeere, Sorbus aucuparia) in meinem Garten hängt derzeit voll mit wunderbaren, leuchtendroten Früchten. Auf dem Pflanzenlust-Blog (Ran an den Speck) habe ich gelesen, dass man die Früchte essen kann. Es ist aber auch zu lesen, dass einige Bäume sehr bittere Früchte haben. Leider scheint mein Baum zu dieser Sorte zu gehören: so schön und verlockend die Früchte aussehen, sie sind ungeniessbar. Kein Bild aus meinem Garten, sondern die Früchte der Eberesche im milden Herbstlicht am Weg zur Zugspitze (Oberreintal). Ich find‘ sie halt...

Rosen, die edelsten Gartenpflanzen

Seit Urzeiten gehört die Rose zu den Begleitern des Menschen. Dabei begann sie ihre Karriere wie so viele Pflanzen erst einmal als Heilkraut. Erst später rückte die Schönheit der Blüte in den Vordergrund und erregte die Aufmerksamkeit der Züchter. Ihre heute noch starke Symbolkraft läßt sich auf den langen Zeitraum zurückführen, den die Rose bereits in der Obhut des Menschen verbringt. Die genaue Herkunft der Gartenrosen liegt im Dunkeln: Die heutigen Sorten haben wahrscheinlich viele Mütter und Väter. Der Ursprung dieser großen Gattung mit ca. 300 Arten dürfte in Zetralasien liegen, dort finden sich die meisten Wildformen. Außerdem wurde die Rose als Gartenpflanzen zm erstenmal in China als Zierpflanze der königlichen Gärten in Peking schriftlich erwähnt. Später nutzten dann die Römer die Rosen als Heilpflanze. Sie bauten bevorzugt die auch bei uns heimischen Hundsrosen (Rosa canina), Heckenrosen (Rosa corymbifera) und Essigrosen (Rosa gallica) an. Im Zuge ihrer Eroberung Nordeuropas brachten sie das Wissen um die Nutzpflanzen dann mit auf die Nordseite der Alpen. Ihren eigenen Siegeszug begann die Rose dann in den frühen Anlagen der Klostergärten. Unterstützung bekam sie durch Karl den Großen: er nahm sie in seinen Katalog der damals bekannten Nutzpflanzen, »Capitulare de villis vel curtis imperialibus«, auf. Mit diesem Katalog förderte Karl der Große den Anbau bestimmter Pflanzen um die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung und Heilkräutern zu verbessern. Während im frühen Mittelalter nur die Blütenfarben weiß und rosa existierten, begannen Züchter nach der Einführung fremder Sorten durch Kreuzungen sehr schnell, weitere Blütenfarben zu erzeugen. Die ersten neuen Arten, wie die Damaszener-Rosen, kamen mit den Rückkehrern der Kreuzzüge zu uns. Im 19. Jahrhundert gelangen schließlich eine...