Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Ein sehr unscheinbares Pflänzchen, aber man freut sich im Frühjahr trotzdem, wenn man es sieht: das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Weitere Namen sind Geissenblümchen, Hexenblume, Weiße Osterblume oder Weißes Windröschen. Das Buschwindröschen (Anemone nemorosa) Im ersten Semester meines Biologiestudiums war das Buschwindröschen die erste Pflanze, die wir damals im Pflanzenbestimmungskurs zur Bestimmung vorgelegt bekamen. Die Pflanze erkannte zwar jeder auf Anhieb, aber es war gar nicht so einfach, auch über den Bestimmungsschlüssel im »Schmeil-Fitschen« zum richtigen Ergebnis zu kommen. Manche Dinge vergisst man nie Nest mit Buschwindröschen (Anemone nemorosa) und Leberblümchen (Anemone hepatica) Dr. Ferdinand Müller schreibt über das Buschwindröschen in seinem Illustrieten Kräuterbuch (1866): Blätter und Blumen haben eine solche Schärfe, dass sie auf der Haut Blasen ziehen, und es ist ihr Genuß den Schafen, namentlich aber dem Rindvieh sehr nachteilig, indem es davon Entzündungen der Gedärme und Blutharnen bekommt. Ähnliche Artikel Die Japan-Anemone (Anemone japonica) oder auch Herbstanemone Leberblümchen, Anemone hepatica Frühlingsboten im Garten Lesetipp...
Der Winterling (Eranthis hyemalis)

Der Winterling (Eranthis hyemalis)

Der Winterling (Eranthis hyemalis) aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) ist mit eine der frühen Blumen im Garten oder im Park. Ähnlich dem Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) erscheint er bereits im Februar. Dien kleinen Blüten kommen am Besten in großen Ansammlungen zur Geltung, dann bilden sie einen leuchtend gelben Teppich. Der Winterling (Eranthis hyemalis) Durch die frühe Blüte ist der Winterling einer der ersten Lieferanten von Nektar im Frühjahr. Die Pflanze dagegen ist stark giftig, vor allem die kleinen Knöllchen enthalten Gifte, die zum Tode führen können. Georg Schlenker schreibt in seinem Buch »Botanische Streifzüge in Haus, Hof und Garten« über den Winterling: In der Umgebung von alten Klöstern, Schlössern und Burgen wächst er wild auf Grasplätzen, in Gärten und Weinbergen. Aus der rundlichen Knolle ist ein stark fingerlanger Schaft hervorgesproßt, der eine einzige Blüte trägt, die sich von einer sattgrünen, aus drei zerschlitzen Blättern gebildeten Hülle wie von einer Halskrause schön abhebt. Bei trübem Wetter und abends schließt sich die Blüte; bei Tag ist sie sternförmig ausgebreitet. Dieser Vorgang des Öffnens und Schließens kann sich acht Tage lang wiederholen, …. Ähnliche Beiträge Die Frühlings-Knotenblume oder auch Märzenbecher (Leucojum vernum) Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) Wilder Krokus (Crocus vernus) Frühlingsboten im Garten Lesetipp...
Trollblumen, Trollius europaeus

Trollblumen, Trollius europaeus

Auf Wanderungen trifft man sie häufiger an: die Trollblume (Trollius europaeus). Sie wird auch Goldköpfchen oder Butterkugel genannt. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Wo der Name Trollblume herkommt ist nicht ganz klar: Entweder leitet er sich vom althochdeutschen Wort »troll« ab, was kugelrund bedeutet. Oder aber vom lateinischen »trulleus«, welches ein kugeliges Gefäß bezeichnet. Woher sich die anderen deutschen Trivialnamen ableiten ist klar, von der kugeligen, goldgelben Blüte der Pflanze. Diese geschlossene Form der Blüte lässt nur ausgesprochen kleine Insekten hinein. Für die Bestäubung sind dabei bestimmte Fliegenarten wichtig, die ihre Eier in den Blüten ablegen. Die Larven dieser Fliegen wachsen dann in der Blüte heran und ernähren sich vom Samen der Pflanze. Klar, dass jede Blüte nur eine begrenzte Anzahl an Larven verträgt, sonst bleibt kein Samen mehr übrig. Wiese mit Trollblumen, Trollius europaeus am Geigelstein Die Trollblumen sind leicht giftig und werden daher von Rindern nicht gefressen. Das führt oft dazu. das regelrechte Trollblumenwiesen entstehen. Wegen der Vernichtung Ihres Lebensraumes ist die Trollblume inzwischen gefährdet und daher geschützt, im Flachland sind sie inzwischen fast ganz verschwunden. Im Handel sind verschiedene Gartenformen erhältlich. Den mit Abstand größten Bestand an Trollblumen habe ich während einer Wanderung auf den Blumenberg Geigelstein im Chiemgau gesehen. Dazu gibt es einen eigenen Beitrag: Auf den Chiemgauer Blumenberg Geigelstein Mein Lesetipp...

Blühen Christrosen (Helleborus) im August?

Bei der Begutachtung der Fraßspuren durch Nacktschnecken war ich sehr überrascht, als ich unter den wuchernden Sommerstauden eine blühende Christrose (auch Lenzrose, Helleborus) entdeckte. Bisher bin davon ausgegangen, dass Christrosen nur am Ende des Winters blühen. Oder ist der Sommer wirklich so...