Die Stockrose (Alcea rosea)

Die Stockrose (Alcea rosea)

Die Stockrose (Alcea rosea, früher auch Althaea rosea oder Althaea sinensis) aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) ist eine unverzichtbare Pflanze im Bauerngarten. Die Pflanze kam im 16. Jahrhundert zu uns und stammt aus dem östlichen Mittelmeergebiet und Asien. Andere Namen der Stockrose sind Bauernrose, Pappelrose oder Stockmalve. Die Blüten der Stockrose gibt es in vielen Farbvarianten, das Spektrum reicht von weiß, gelb, rosa, violett bis zu einem kräftigen rot, fast schwarz. Mit ihren bis zu 2 Meter hohen Blütenständen prägt die Stockrose im Sommer das Bild eines Gartens, sie benötigt also etwas Platz im Beet. Die Pflanze ist zweijährig, d.h. die Blütenstände erscheinen erst im zweiten Jahr. Manche Sorten können auch mehrjährig sein. Neben der Verwendung als Zierpflanze im Garten wird der Tee aus den Blüten der Stockrose als Heilmittel bei Husten und Entzündungen im Hals getrunken. Mit den tiefschwarzen Blüten einiger Sorten wurde früher Wein gefärbt, was ihm eine kräftigere Farbe verleiht. Diese Methode war so verbreitet, dass Stockrosen sogar auf dem Feld angebaut wurden und die getrockneten Blüten exportiert wurden. Man kann die Blüten also problemlos als natürliche Lebensmittelfarbe verwenden, zum Beispiel für Tee. Noch einige Fotos der prächtigen Stauden: Ähnliche Beiträge über Pflanzen aus der Familie der Malvaceae Tassilolinde bei Wessobrunn,...
Tassilolinde bei Wessobrunn, Oberbayern

Tassilolinde bei Wessobrunn, Oberbayern

Vor einiger Zeit habe ich während eines Ausflugs die Tassilolinde bei Wessobrunn besucht. Wessobrunn liegt einige Kilometer westlich von Weilheim, Oberbayern. Die Tassilolinde ist eine Winterlinde (Tilia cordata), die angeblich über 1000 Jahre alt sein soll. Ihren Namen erhielt sie von Tassilo III., Herzog von Bayern. Er soll mit 2 Kumpanen unter diesem Baum geruht haben. Während er unter dem Baum schlief träumte er von einer Quelle, welche die drei kurz darauf wohl auch fanden: Wessobrunn. Als Dank wurde an der Stelle das dortige Kloster gegründet. Die Tassilolinde sieht zwar recht alt aus, aber ob sie wirklich mehr als 1000 Jahre alt ist? Aber einen mächtigen Eindruck macht der Baum allemal! Ähnliche Artikel mit Ausflugstipps im Pfaffenwinkel: Ausflug in die Pähler Schlucht im Pfaffenwinkel, Bayern Ammerrundweg von Bad Bayersoien zu den Schleierfällen Eibenwald bei Paterzell (Pfaffenwinkel) Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...