Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris)

Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris)

Die Schachblume oder auch Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) ist die kleine, zarte Schwester der stämmigen Kaiserkrone (F. imperialis) aus der Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Sie wurde vermutlich ab Mitte des 16. Jahrhunderts bei uns als Gartenpflanze eingeführt, der eigentliche Ursprung ist unklar. Sie hat sich zwar in ganz Mitteleuropa ausgewildert, ist aber trotzdem sehr selten zu finden und ist deshalb geschützt. 1993 wurde sie zur Blume des Jahres gekürt. Besonders reizvoll sind die zarten, purpurfarbenen Blüten mit ihrem typischen Schachbrettmuster. Es gibt auch weiße Blütenfarben mit einem weniger stark ausgreprägten Schachbrett. In einem alten Buch habe ich für die Schachbrettblume auch noch die Bezeichnung „Kiebitzei“ gefunden. Außer als Gartenpflanze gibt es keine weitere Verwendung, denn die Pflanze ist giftig und enthält verschiedene Alkaloide. Vergiftungen können zu Erbrechen, Krämpfen und Kreislaufproblemen führen, bei geschwächten Personen oder Kindern sogar zum Tod durch Herzstillstand führen. Ähnliche Beiträge über Fritillaria Kaiserkrone (Fritillaria imperialis), ein Klassiker im Bauerngarten Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Zwiebel, Safran, Fingerhut – 50 Pflanzen, die unsere Welt verändert haben Autor: Bill Laws Verlag: Gerstenberg Verlag Preis: 16,95...
Kaiserkrone (Fritillaria imperialis), ein Klassiker im Bauerngarten

Kaiserkrone (Fritillaria imperialis), ein Klassiker im Bauerngarten

Kaiserkronen (Fritillaria imperialis) gehören zu den klassischen Blumen eines Bauerngartens. Ihre Blüten sind meist gelb oder orange. Sie erscheinen an einem recht hohen, recht kräftigen Blütenstand, der seinem Namen Kaiserkrone alle Ehre macht. Sie gehören zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae). Die Pflanzen kamen angeblich aus dem Orient zu uns, werden aber mindestens seit dem 16. Jahrhundert bei uns als Gartenpflanze kultiviert. Der strenge und unangenehme Geruch der Blumenzwiebel soll angeblich Wühlmäuse abschrecken. Obwohl die Pflanze selbst giftig ist, findet man sie trotzdem oft als begleitende Zierpflanze im oder in der Nähe eines Gemüsegartens. Wie alle Vertreter der Gattung Fritillaria ist auch die Kaiserkrone giftig. Bei Dr. Ferdinand Müllers Illustriertem Kräuterbuch habe ich nur folgenden Hinweis gefunden: Der Honigsaft der Blüthen erregt Erbrechen, die Zwiebelknollen sollen giftig wirken. Ähnliche Beiträge Die Schachbrettblume (Fritillaria meleagris) Die Schopflilie oder Ananaslilie (Eucomis bicolor) Eine der beliebtesten Gartenblume: die Tulpe Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Zwiebel, Safran, Fingerhut – 50 Pflanzen, die unsere Welt verändert haben Autor: Bill Laws Verlag: Gerstenberg Verlag Preis: 16,95...
Die Schopflilie oder Ananaslilie (Eucomis bicolor)

Die Schopflilie oder Ananaslilie (Eucomis bicolor)

Bei uns eher eine seltene Pflanze im Garten: Die Schopflilie auch Ananaslilie oder Ananasblume (Eucomis bicolor) genannt. Sie stammt aus Südamerika und gehört zur Familie der Lilien (Liliaceae). Die Schopflilie (Eucomis bicolor) Da die Zwiebeln nicht winterhart sind, pflanze ich die Schopflilien im Frühjahr komplett mit dem Tontopf ins Beet. Im Herbst grabe ich ihn wieder aus und stelle in einfach mit Zwiebeln bis zum nächsten Frühjahr in den Keller. Bisher ist die Schopflilie auch immer wieder jedes Frühjahr ausgetrieben. Der Schopf der Schopflilie (Eucomis bicolor) von oben. Ähnliche Beiträge Kaiserkrone (Fritillaria imperialis), ein Klassiker im Bauerngarten Eine der beliebtesten Gartenblume: die Tulpe Lesetipp...
Das Ende meiner Lilien: Opfer der Lilienhähnchen.

Das Ende meiner Lilien: Opfer der Lilienhähnchen.

So sahen im letzten Jahr die Lilien im Beet aus. Keine Blüte, keine Knospe, die nicht angefressen war. Und dieses Jahr schon wieder: kleine rote Käfer sitzen auf den Lilien. Aus der Nähe betrachtet fallen kleine rote Käfer an den Blüten auf. Der Übeltäter: Das Lilienhähnchen (Lilioceris lilii) aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) Und so sahen die befallenen Knospen aus: Voll mit Larven des Lilienhähnchens. Sie sehen so barzig aus, weil die Larven ihren Kot auf dem Rücken deponieren. Na lecker. Ich habe alle Lilien abgeschnitten und gut verpackt im Hausmüll entsorgt. Hoffentlich haben die Lilien im nächsten Jahr wieder eine...
Eine der beliebtesten Gartenblumen: die Tulpe

Eine der beliebtesten Gartenblumen: die Tulpe

Lange Zeit fand ich Tulpen mit die langweiligsten Blumen, die man in einem Garten finden kann. Bis ich ein Buch gelesen habe: DIE TULPE – Eine Kulturgeschichte von Anna Pavord. Dieses Buch erzählt die Geschichte, wie die Tulpe über mehrere Jahrhunderte unsere Gärten erobert hat. Wie sie zum Beispiel den Weg aus Asien zu uns fand und einen der ersten Börsen-Crashes in der modernen Zeit verursachte. Diese Geschichte ist alles andere als langweilig und ich muss gestehen, dass ich Tulpen seither mit deutlich mehr Respekt begegne. Das angenehme an Tulpen ist zudem, dass man sie im Blumenbeet mit Dahlien abwechseln kann. Kommen im Herbst die Dahlien für den Winter raus, können dafür die Tulpenzwiebeln ins Beet. Sind diese dann bis Anfang Mai verblüht, bekommen die Dahlien ihren Platz zurück. Tulipa tarda, eine Wildform der Tulpen. Das extreme Farbenspiel von Tulpenbüten: Ähnliche Beiträge Die Schopflilie oder Ananaslilie (Eucomis bicolor) Kaiserkrone (Fritillaria imperialis), ein Klassiker im Bauerngarten Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Zwiebel, Safran, Fingerhut – 50 Pflanzen, die unsere Welt verändert haben Autor: Bill Laws Verlag: Gerstenberg Verlag Preis: 16,95...