Regenwasser ist umweltfreundlich, kostengünstig und gut für den Garten

Regenwasser ist umweltfreundlich, kostengünstig und gut für den Garten

Ein schöner und gepflegter Garten lässt das Gärtnerherz höher schlagen, allerdings benötigt er auch viel Pflege. Vor allem während der Trockenperioden im Sommer muss für eine optimale Bewässerung gesorgt werden. In dieser Zeit steigt der Wasserverbrauch in den Gärten extrem. Die Lösung ist einfach, Regenwasser ist umweltfreundlich und kostengünstig.

Jetzt auf Ressourcen achten

Nach Aussage des Dachverbandes der Wasserversorger lebt Deutschland in wasserwirtschaftlichem Überfluss. In anderen europäischen Ländern sieht das anders aus. So ist in England, Frankreich und Spanien die Gartenbewässerung aus der Trinkwasserversorgung während der jährlichen Hitzeperiode gesetzlich streng verboten. Auch wenn wir in Deutschland zumindest vorerst keine Wasserknappheit zu befürchten haben, sollte mit den Ressourcen vorsichtig umgegangen werden. Nach den Berechnungen der renommierten Organisation OECD ist allerdings in Zukunft mit steigender Wasserknappheit zu rechnen (Quelle: oecd.org). Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Nutzung von Regenwasser in Haus und Garten. Das Amt für Umwelt und Natur in Gießen hat ermittelt, dass durch die Nutzung von Regenwasser eine Ersparnis von 20.000 Litern Trinkwasser möglich ist (Quelle: giessen.de). Dabei ist die eigene Versorgung mit Regenwasser bei dem heutigen Stand der Technik problemlos möglich. Schon das Aufstellen einer Regentonne zur Bewässerung des Gartens ist umweltfreundlich und schont den Geldbeutel. Immerhin benötigt ein Rasen wöchentlich rund 20 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Regentonne oder Zisterne

Die einfachste Methode Regen abzufangen ist das Aufstellen einer Regentonne. Dies hat allerdings den Nachteil, dass die Tonne bei starkem Regen schnell überläuft und den Garten überschwemmt. Außerdem ist eine offene Regentonne ein beliebter Tummelplatz für Mücken. Eine bessere Methode besteht in der Montage einer Wassertonne an das Fallrohr des Hauses. Zu diesem Zweck wird ein Abzweigrohr an das Regenrohr angeschlossen, dass in einem Regenfass endet. Ist die Regentonne voll, wird das überschüssige Wasser in den Kanal geleitet. Da die Tonne mit einem Deckel versehen ist, erledigt sich auch das Mückenproblem. Früher führten die meisten Gartencenter lediglich die klassische grüne Regentonne, die das Gartenbild trübte. Mittlerweile gibt es die Behälter in verschiedenen Modellvarianten wie künstliche Säulen, Mauern oder auch Skulpturen (Quelle: BENZ24). Für größere Flächen oder bei einer Koppelung mit dem häuslichen Wassersystem empfiehlt sich die Anschaffung eines Erdtanks oder einer Zisterne. In der Basisausführung fast ein großer Regenwasserbehälter etwa 4.000 Liter.

Graf Carat Garten-Jet, Gartenanlage mit externer Saugpumpe

Graf Carat Garten-Jet, Gartenanlage mit externer Saugpumpe
Quelle: BENZ24 Graf Carat Garten-Jet-Gartenanlage

Regenwasser verwöhnt den Garten

Ein weiterer Grund für das Verwenden von Regenwasser ist die Wasserhärte unseres Leitungswassers. In manchen Regionen enthält das Trinkwasser sehr viel Kalk was von einigen Pflanzen wie Rhododendren und Kamelien nicht gut vertragen wird. Auch konservierende Zusatzstoffe im Leitungswasser (Chlor, Flour und Ozon) bekommen vielen Gartenpflanzen nicht. Im Regenwasser jedoch ist alles enthalten was der Garten für ein optimales Wachstum benötigt.

1 Kommentar

  1. Wir haben auch eine solche Regentonne in unseren Garten eingebaut. Einfach super praktisch und vermindert den Wasserverbrauch.Auch unsere Solaranlange hat mittlerweile eine Solarisolierung, sodass keine Wärme verloren geht. Wir nutzen also die komplette Kraft der Natur für unseren Haushalt :-)

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