Oberammergau: Vom Kolbensattel über den Pürschling auf den Teufelstättkopf

Oberammergau: Vom Kolbensattel über den Pürschling auf den Teufelstättkopf

Bei Föhn kann ganz Bayern unter einer Wolkendecke oder sogar im Regen liegen. Ganz Bayern? Nein, am Alpenrand gibt es dann einen schmalen Streifen mit blauem Himmel und einem Hauch warmer Luft. So auch letzten Sonntag. Grund genug also für einen Abstecher in die Ammergauer Alpen: von Oberammergau aus auf den Teufelstättkopf. August-Schuster-Haus am Pürschling Die Tour beginnt am Kolbensattel. Den Aufstieg dorthin haben wir uns erspart und haben die Kolbensattelbahn benutzt. Von der Bergstation der Bahn führt ein Weg, der Kofelsteig ohne nenneswerte Höhenmeter hinüber zum Pürschling. Ab dem Pürschlingweg wird es dann doch steiler und der Fahrweg führt dann vorbei am August-Schuster-Haus, auch Pürschling-Haus genannt, weiter, hoch auf den Gipfel des Teufelstättkopf. Ab der Hütte wird aus dem Fahrweg dann zum Glück wieder ein Pfad. Gipfel des Teufelstättkopf Vom Gipfel des Teufelstättkopf mit einer Höhe von 1758 Metern hat man einen fantastischen Blick ins Alpenvorland. An diesem Tag konnte man sehr schön sehen, wie weit es der Föhn geschafft, die Wolkendecke zurück zu drängen. Der Blick Richtung Süden in die Alpen hinein war leider nicht so schön, das Wetter war sehr diesig. Blick vom Gipfel des Teufelstättkopf nach Norden Blick nach Westen vorbei am Hennenkopf zur Klammspitze Zurück geht es dann wieder vorbei an der Hütte des Alpenvereins, dem August-Schuster-Haus. Allerdings haben wir für den Rückweg zum Kolbensattel dann die Variante an dem Sonnenberg vorbei gewählt. Dieser Weg führt durch deutlich steileres Gelände und manche Stellen sind recht ausgesetzt. Für diese Route sollte man über einige Trittsicherheit verfügen. Dafür wird man mit schönen Ausblicken in das Graswangtal belohnt. Eine einzelne Glockenblume Mit Ausnahme der Silberdisteln (Carlina acaulis)...
Von Lenggries über die Lenggrieser Hütte auf das Seekarkreuz

Von Lenggries über die Lenggrieser Hütte auf das Seekarkreuz

Mit Wanderungen sah es in diesem Jahr noch recht dürftig aus. Immer wenn ich Zeit für die Berge hatte, hat das Wetter nicht mitgespielt. Letztens hat es dann doch für eine Wanderung von Lenggries aus auf das Seekarkreuz gereicht. Das Seekarkreuz ist in meiner Karte mit einer Höhe von 1.601 Metern angegeben, Mühlbach – der Ausgangspunkt der Wanderung – mit ca. 800 Metern Höhe, macht also 800 Höhenmeter, die zu überwinden sind. Eingang eines Bauernhofes bei Lenggries Startpunkt der Wanderung ist ein Wanderparkplatz in Lenggries-Mühlbach. Von dort folgt man der Beschilderung zum Seerkarkreuz über die Lenggrieser Hütte (Weg 621). Der Weg folgt der sogenannten Grasleite, man durchquert erst einige Viehweiden, dann geht es durch den Bergwald einen steilen Anstieg hinauf bis zur Lenggrieser Hütte. Lenggries, Mühlbach, Blick über das Isartal in Richtung Brauneck Leider erfuhren wir erst am Parkplatz, dass die Lenggrieser Hütte Dienstags Ruhetag hat, selbst in den Sommerferien. Nicht nur schade, sondern ärgerlich. Eigentlich hat man von der Terasse der Hütte aus einen sehr schönen Blick über das Isartal hinüber Richtung Brauneck und in die Jachenau. Mit einem kühlen Weißbier kann man diesen Blick natürlich noch mehr genießen als mit seinem warmen Getränk aus dem Rucksack. Lenggrieser Hütte Der Gipfel des Seekarkreuzes ist nicht unbedingt spektakulär, aber der Ausblick belohnt trotzdem für den Aufstieg. Im Süden sieht man schön die beiden Gipfel des Roß- und Buchstein mit der wunderschön gelegenen Tegernseher Hütte. Ein weiteres lohnendes Ziel vieler Wanderungen. Gipfel Seekarkreuz Wir waren nicht allein auf dem Gipfel des Seekarkreuzes, andere waren schon vor uns da: Seekarkreuz: Gipfelfoto mit Kühen Für den Abstieg haben wir uns leider verleiten...
Wanderung vom Tegelberg vorbei am Schloss Neuschwanstein

Wanderung vom Tegelberg vorbei am Schloss Neuschwanstein

Eine nette, kleine Wanderung zwischen Oberbayern und Allgäu. Sie bietet großartige Ausblicke und je nach sportlichem Anspruch kann man die Tour unterschiedlich gestalten: Wer es gemütlicher mag, fährt mit der Tegelbergbahn auf den Gipfel des Tegelbergs. Wer sich dagegen verausgaben möchte, lässt die Bergfahrt aus und geht zu Fuß auf den Gipfel des Tegelbergs. Blick vom Tegelberg auf Füssen, Forggensee und Hopfensee Richtung Allgäu Die Tour beginnt also an der Talstation der Tegelbergbahn in der Nähe von Hohenschwangau. Bereits die Bergfahrt bietet schon eine herrliche Aussicht auf den Bannwaldsee, den Forggensee und weiter westlich noch den Hopfensee. Oben an der Bergstation angekommen kann man, die richtige Windrichtung vorausgesetzt, den Drachen- und Gelitschirmfliegern beim Starten zusehen. Die Tegelbergbahn ist sicherlich noch vielen in Erinnerung: Im letzten Jahr verfing sich ein Gleitschirmflieger in den Tragseilen der Bergbahn und die Passagiere einer Gondel mussten eine ganze Nacht in der engen Kabine ausharren. Zum Glück verlief der Unfall für alle Beteiligten einigermaßen glimpflich. Blick nach Westen auf den Säuling Von der Bergstation verläuft die Route dann erst ein Stück dem Alpenlehrpfad entlang, später dann auf einem schönen Weg durch lichte Bergwälder hinunter zum Gasthaus Bleckenau. Blick auf den Alpsee Während der Wanderung ergeben sich immer wieder schöne Ausblicke. So zum Beispiel nach Westen ins Allgäuer Alpenvorland mit den vielen Seen oder hinüber zu den Thannheimer Bergen. Nach Osten reicht der Blick zur Hochplatte. Blick nach Osten zur Hochplatte Unten im Tal angekommen lockt der Gasthof Bleckenau zur Einkehr. Danach folgt allerdings ein etwas unschöner Hatscher auf einer Teerstraße das Tal hinaus Richtung Hohenschwangau. Diesen Teil kann man sich sparen, denn zwischen Gasthof und...
Ausflug in die Pähler Schlucht im Pfaffenwinkel, Bayern

Ausflug in die Pähler Schlucht im Pfaffenwinkel, Bayern

Pähl ist ein kleiner Ort, der ca. 40 km südlich von München und ziemlich genau zwischen Starnberg und Weilheim (Oberbayern) liegt. Direkt vom Ort aus gelangt man in die Pähler Schlucht (am Ende der Sternstraße), die Dank Ihres Wasserfalles mit einer freien Fallhöhe von zirka 16 Meter in der Region als Ausflugsziel bekannt ist. Die Schlucht hat der Bach Burgleite durch den weichen Tuffstein gegraben. Beginn der Pähler Schlucht, Blick auf das Pähler Hochschloss. Der Weg in die Schlucht bis zum Wasserfall dauert knapp eine Stunde, damit genügt auch für Münchner ein halber Tag für diesen Ausflug. Am Beginn hat man dabei einen schönen Blick auf das Pähler Hochschloss, das Ende des 19.ten Jahrhunderts errichtet wurde. So ungefähr in der Mitte der Tour stößt man auf ein langsam verfallendes Gebäude, einer früheren Pumpstation, die das Hochschloss mit Wasser des Baches Burgleite versorgte. Wildromantischer Weg in die Pähler Schlucht, der auch KIndern Spaß macht. Je weiter man in die Schlucht vordringt, desto wilder wird die Natur. Auch wenn der Ausflug weniger eine Wanderung, mehr ein Spaziergang ist, sollte man feste Schuhe tragen. Die Wege sind vor allem bei schlechtem Wetter sehr rutschig und werden am Ende der Schlucht immer schlechter. Man muss zum Beispiel den ein oder anderen Baum überklettern, aber genau das ist der Reiz der Schlucht: Vor allem Kinder haben Kinder haben ihren Spaß an den Kraxeleien. Das Ziel ist erreicht, der Wasserfall am Ende der Pähler Schlucht mit einer Fallhöhe von ca. 16 Meter. Besonders reizvoll ist die Pähler Schlucht im Winter, wenn an der Kante der Schlucht das Wasser zu mächtigen Eiszapfen gefriert. Einige Impressionen: Winter...
Doch noch eine Wandertour: von der Jachenau auf das Hirschhörnl

Doch noch eine Wandertour: von der Jachenau auf das Hirschhörnl

Im Garten ist nichts mehr zu tun. Außer gießen vielleicht, denn das trockene, sonnige Herbstwetter hält an. Zumindest ist es in der Höhe sonnig. Und da in den Bergen immer noch kein Schnee liegt also weiterhin bestes Wanderwetter. Wegen der inzwischen kurzen Tage sind allerdings keine langen Touren mehr möglich. So ging es diesmal von der Jachenau aus hinauf auf das Hirschhörnl.  Nichts spektakuläres, trotzdem schön: in gut zwei, drei Stunden ist man auf dem Gipfel. Einige Eindrücke von der Wanderung: In der Früh …. … ist es dann doch recht frisch. Wegweiser zum Gipfel! Auf halber Höhe: Blick nach Süden hinüber zum Karwendel und ins Wetterstein. Der Gipfel des Htrschhörnl. Blick nach Westen, mit dem Gipfels des Jochberg und dahinter der Herzogstand. Kurz vor dem Rückweg ein Blick hinunter in die Jachenau. Fantastischer Bergblick. Ähnliche Wanderungen in der Umgebung: Wanderung im Isarwinkel: zur Tutzinger Hütte Ein Klassiker im Münchner Süden: vom Herzogstand zum Heimgarten Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...
Ein Klassiker im Münchner Süden: vom Herzogstand zum Heimgarten

Ein Klassiker im Münchner Süden: vom Herzogstand zum Heimgarten

Ich muss gestehen, dass ich diese Wanderung seit Jahren konsequent gemieden habe. Eine Vermutung, die sich leider bestätigt hat: selbst jetzt, Ende Oktober, Anfang November ist die Tour ziemlich überlaufen. Ich möchte nicht wissen, wie es hier im Sommer zugeht. Ich stelle mir eine Ameisenstraße von Wanderern vor, die sich den Grat entlang vom Gipfel des Herzogstand hinüber zum Gipfel des Heimgarten  erstreckt. Aber die Beliebtheit hat seinen Grund: Die Aussicht! Der Blick reicht weit in die Alpen hinein Richtung Alpenhauptkamm. Richtung Osten erkennt man die Berge der Chiemgauer Alpen und nach Westen die Gipfel der Allgäuer Alpen. Nach Norden reicht der Blick weit bis München.  Neben dem Walchensee und Kochelsee sieht man in der Frene auch den Starnberger See, Ammersee und den Staffelsee. Entsprechendes Wetter mit guter Sicht natürlich vorausgesetzt. Anbei ein paar Eindrücke der Tour: Blick hinauf zum Gipfel des Herzogstand. Blick nach Westen Richtung Heimgarten, Wetterstein und den Allgäuer Alpen. Nach der Wanderung über den Grat zwischen beiden Gipfeln der Blick zurück zum Herzogstand, links mit Kochelsee. Man erkennt schön den Weg über den Grat. Ein wenig Übung und Erfahrung beim Bergwandern sollte man also haben. Fazit: Diese Tour sollte man gemacht haben. Wer die Chance hat, dies unter der Woche und außerhalb der Ferienzeit zu tun, sollte sich dafür aber unbedingt einen solchen Tag auswählen. Beiträge über Wanderungen in der Umgebung: Wanderung im Isarwinkel: zur Tutzinger Hütte Doch noch eine Wandertour: Von der Jachenau auf das Hirschhörnl Von Lenggries über die Lenggrieser Hütte auf das Seekarkreuz Buchtipp im Webshop von Florilegium Titel: Blütenwanderungen In Oberbayern Autor: Martin Wiesmeier Verlag: : AT Verlag Preis: 19,99...