Die Gartenform der Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Gartenform der Schafgarbe (Achillea millefolium)

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) ist als Wildpflanze zwar häufig, mit ihren weißen Blüten aber eher unscheinbar. Anders die Gartenformen mit ihren leuchtend rosa, roten oder violetten Blütenfarben. Ihr lateinischer Name der Gattung Achillea leitet sich von dem fast unverwundbaren griechischen Helden Achilles ab. Er soll das Kraut bereits als Heilmittel zur Wundbehandlung eingesetzt haben. Der Artname millefolium lässt sich mit Tausendblatt übersetzen, was einen Hinweis auf die vielfach gefiederten Blätter gibt. Weitere Namen der Schafgarbe sind daher Blutstillkraut oder Wundkraut.

Die Gartenform der Schafgarbe (Achillea millefolium) Die Gartenform der Schafgarbe (Achillea millefolium)

Das Heilkraut Schafgarbe wird in der Naturheilkunde als »Millefolii herba« bezeichnet. Wenn man den Kräuterbüchern Glauben schenken darf, hilft es so gut wie gegen alle Beschwerden: bei Lungenleiden und Erkrankungen der Atemwege, bei Problemen mit der Verdauung, wirkt gegen Entzündungen und unterstützt die Wundheilung, hilft bei sogenannten Frauenkrankheiten. Genutzt werden dabei alle Teile der Pflanze, als Tee oder als Saft der frisch ausgepressten Pflanze.

Der Botaniker Herrmann Fischer schreibt dazu in seinem ca. 1910 erschienen Buch „Heilung durch die Natur“:

Die von jedermann gekannte Heilpflanze, welche man an Fußwegen, Straßengräben und Bahndämmen haufenweise vorfindet, ist bei Frauen- und Kinderkrankheiten ein vorzügliches Heilmittel. Die Blätter sollen im Frühjahr in Suppen und als Salat gegessen werden; denn sie heilen innerlich alles aus und machen einen gesunden Körper.

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