Die Himbeere oder auch Mutterbeere (Rubus idaeus)

Die Himbeere oder auch Mutterbeere (Rubus idaeus)

Himbeeren (Rubus idaeus) im Garten sind Fluch und Segen zugleich. Die kleinen, roten, süßen Früchte gehören zum Sommer wie Eis und Badevergnügen. Hat man sie aber einmal gepflanzt, wird man sie kaum mehr wieder los. Überall sprießen neue Triebe der strauchigen Pflanze aus der Erde. Wer das nicht will, muss Himbeeren im Wald selbst sammeln oder noch einfacher, in Schälchen auf dem Markt kaufen. Aber es hat schon was, abends noch durch den Garten zu streifen und an den Himbbersträuchern noch ein paar Früchte zupfen.

Himbeere oder Mutterbeere (Rubus idaeus) Die Himbeere oder auch Mutterbeere (Rubus idaeus)

Am liebsten esse ich Himbeeren im Garten direkt vom Strauch. Sie werden aber auch gerne für Obstkuchen oder Marmeladen verwendet. Bekannt sind sie auch als Schnaps, dem Himbeergeist. Das Himbeeren einen hohen Gehalt an Vitaminen habe, kann man sich fast denken, aber was ich nicht wusste, Himbeeren haben auch eine starke pharmazeutische Wirkung. Sie wurden früher nicht umsonst auch Mutterbeere genannt: Der Tee, den man aus den Blättern gewinnt, fördert die Wehentätigkeit und soll dadurch die Geburt erleichtern. Aus diesem Grund soll wohl auch der Genuss des Tees in der frühen Phase einer Schwangerschaft vermieden werden.

Weitere Wirkungen beschreibt der Botaniker Herrmann Fischer in »Heilung durch die Natur« folgendermaßen: »Himbeerblätter, grün zerstoßen, auf die hitzige Leber und den Magen gelegt, vertreibt die Hitze. Himbeeren, die Blüten klein gestoßen, mit Honig vermengt und übergelegt, sind gegen hitzige Geschwülste der Augen.«

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