Bier selbst brauen

Bier selbst brauen

Selber machen liegt voll im Trend. Ich kann das gut nachvollziehen, denn ich sitze selbst den ganzen Tag vor einem Rechner und schiebe Nullen und Einsen durch die Gegend. Nach Feierabend oder am Wochenende ist ein wenig handfeste Arbeit eine willkommene Abwechslung. Neben der Gartenarbeit nehme ich mir von Zeit zu Zeit ein Thema vor, das mich besonders interessiert. So habe ich mich in den letzten Jahren zum Beispiel mit der Zucht von Pilzen beschäftigt (Experiment: Pilzzucht im eigenen Garten mit Austernpilzen und Shiitake) oder mich dem Bau von Quadrokoptern gewidmet (Eigenbau Quadrokopter endlich flugbereit). Seit Jahren juckt es mich aber, eigens Bier zu brauen. Das liegt vor allem daran, dass ich in den Neunzigern während meiner Studentenzeit öfter in USA und Kanada unterwegs war und damals schon feststellen musste, dass es in Nordamerika neben Billigbier in Büchsen viele kleine, lokale Brauereien gibt, die hervorragendes Bier brauen, sogenanntes Craft Beer. Als ich vor drei Jahren wieder in Kanada (Endlich wieder im Westen von Kanada unterwegs) unterwegs war, um meine alten Wirkungsstätten zu besuchen, hat sich aus diesem Trend ein handfester Wirtschaftszweig entwickelt: Kein Ort, keine Stadt, die nicht über ihre eigene Craft Beer Brauerei mit einem abwechslungsreichen Angebot an diversen Biersorten verfügt. Nachdem ich mit meinen Projektchen schon oft gescheitert bin oder teuer Lehrgeld bezahlen musste, habe ich mich beim Bier brauen dafür entschieden, erst mal einen Kurs an einer Volkshochschule zu machen. Auch wenn man viele Bücher zum Thema liest oder sich einige der zahlreiche Youtube Videos zum Thema anschaut, für mich war lange nicht ganz klar, welche Gerätschaften benötigt werden und wie der eigentliche Ablauf des Brauens...

Malen, modernisieren, renovieren: Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

Wohneigentum verpflichtet – vor allem zu immer neuen Investitionen in die eigenen vier Wände. Schließlich soll das Eigenheim auch nach einigen Jahren der Nutzung zum Wohlfühlen einladen und den individuellen Wünschen, Vorstellungen und Anforderungen genügen. Die erforderlichen Arbeiten von Maler- und Tapezierarbeiten über den Austausch von Türen und Fenstern bis hin zu neuen Küchen, Bädern, Dächern oder Heizungsanlagen können allerdings schnell zur großen finanziellen Belastung werden. Kein Wunder also, dass sich in den vergangenen Jahren immer mehr Immobilienbesitzer für einen Renovierungskredit entscheiden, um ihr Eigenheim günstig nach eigenen Vorstellungen fachgerecht umbauen zu lassen. Modernisieren und renovieren kann teuer werden Die wenigsten Immobilienbesitzer verfügen über ausreichend viel Zeit und handwerkliches Geschick, um eine Modernisierung bzw. Renovierung ihres Eigenheims in Eigenregie durchzuführen. Selbst vermeintlich einfache Malerarbeiten können bei einem Haus mit 140 m² Wohnfläche oder mehr angesichts der Arbeitsmenge und der erforderlichen Zeit zur großen Herausforderung werden. Mit anderen Worten: Ein Fachbetrieb muss her. Die Kosten dafür richten sich grundsätzlich nach der jeweiligen Region, Art und Umfang der Arbeiten sowie den dafür erforderlichen Materialien und Geräten. Bei Malerarbeiten im Innenbereich ist grob kalkuliert mit 5-10 EUR/m² Wand zu rechnen, bei einer neuen Fassadengestaltung mit etwa 20-30 EUR/m² und bei künstlerischer Wandgestaltung mit einem Vielfachen. Maßnahmen wie eine Dachdämmung, ein Heizungsaustausch, ein Fensteraustausch oder eine altersgerechte Sanierung schlagen im Schnitt mit rund 15.000 Euro zu Buche. Noch teurer sind Maßnahmen wie Wärmedämmung, der Aufbau einer Photovoltaikanlage, ein neues Bad oder ein Carport, die im Durchschnitt preislich bei rund 20.000 Euro liegen. Finanzierungsmöglichkeiten genau vergleichen Auch wenn sich die Beauftragung eines Fachbetriebes in der Regel langfristig bezahlt macht: Aus der Portokasse zu zahlen...

Regenwassernutzung im Garten

Wer einen eigenen Garten besitzt, weiß auch um die anfallenden Kosten für das Gießwasser, damit der Rasen den gesamten Sommer über grün bleibt. Eine hervorragende Alternative zum teuren Leitungswasser bietet da das Regenwasser, welches völlig kostenfrei vom Himmel fällt. Jedoch kommt es meist nicht dann, wenn man es gerade benötigt. Das Speichern des kostbaren Nasses ist daher eine gute Idee. Wozu kann man Regenwasser für den Haushalt nutzen? Regenwasser ist nicht nur für die Bewässerung des Gartens hervorragend geeignet, klassischerweise wird Regenwasser gerne auch für folgende Zwecke verwendet: als Toilettenspülung als Putzwasser zum Händewaschen zum Wäsche waschen Regenwasser kann aus hygienischer Sicht bedenkenlos für diese Zwecke verwendet werden. In einigen Haushalten geht man inzwischen auch so weit, Regenwasser für die Dusche und für den Geschirrspüler zu verwenden, ohne, dass es bisher zu ernsthaften Problemen gekommen ist. Die Regenwassernutzung wird immer beliebter Aber warum ist das so? Was sind die Vorteile von der Regenwassernutzung? Einerseits sind das natürlich ökologische Gründe. Wasser ist kostbar.Das Trinkwasser, was bei uns aus dem Hahn sprudelt, muss aufwendig aufbereitet werden und das ist kostspielig. Warum also sollte man es für Tätigkeiten benutzen, die nicht unbedingt Trinkqualität bedürfen? Andererseits spielen hier auch, wie schon erwähnt, die Kosten eine bedeutende Rolle. Für jeden m³ Regenwasser werden momentan 1,50 Euro an Trinkwassergebühren eingespart, plus die Hälfte der Kosten für die entsprechende Menge Abwasser in Trinkwasserqualität. Und letztendlich verursacht jeder m³ Regenwasser, welches in Tanks aufgefangen wird, keine Schäden mehr bei Überschwemmungen. Bei jährlich durchschnittlich 710 mm Regen pro Quadratmeter in Deutschland und einer Dachfläche von 100 Quadratmetern zum Auffangen des Regenwassers sind das also 71.000 l Wasser im...
Regenwasser ist umweltfreundlich, kostengünstig und gut für den Garten

Regenwasser ist umweltfreundlich, kostengünstig und gut für den Garten

Ein schöner und gepflegter Garten lässt das Gärtnerherz höher schlagen, allerdings benötigt er auch viel Pflege. Vor allem während der Trockenperioden im Sommer muss für eine optimale Bewässerung gesorgt werden. In dieser Zeit steigt der Wasserverbrauch in den Gärten extrem. Die Lösung ist einfach, Regenwasser ist umweltfreundlich und kostengünstig. Jetzt auf Ressourcen achten Nach Aussage des Dachverbandes der Wasserversorger lebt Deutschland in wasserwirtschaftlichem Überfluss. In anderen europäischen Ländern sieht das anders aus. So ist in England, Frankreich und Spanien die Gartenbewässerung aus der Trinkwasserversorgung während der jährlichen Hitzeperiode gesetzlich streng verboten. Auch wenn wir in Deutschland zumindest vorerst keine Wasserknappheit zu befürchten haben, sollte mit den Ressourcen vorsichtig umgegangen werden. Nach den Berechnungen der renommierten Organisation OECD ist allerdings in Zukunft mit steigender Wasserknappheit zu rechnen (Quelle: oecd.org). Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die Nutzung von Regenwasser in Haus und Garten. Das Amt für Umwelt und Natur in Gießen hat ermittelt, dass durch die Nutzung von Regenwasser eine Ersparnis von 20.000 Litern Trinkwasser möglich ist (Quelle: giessen.de). Dabei ist die eigene Versorgung mit Regenwasser bei dem heutigen Stand der Technik problemlos möglich. Schon das Aufstellen einer Regentonne zur Bewässerung des Gartens ist umweltfreundlich und schont den Geldbeutel. Immerhin benötigt ein Rasen wöchentlich rund 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Regentonne oder Zisterne Die einfachste Methode Regen abzufangen ist das Aufstellen einer Regentonne. Dies hat allerdings den Nachteil, dass die Tonne bei starkem Regen schnell überläuft und den Garten überschwemmt. Außerdem ist eine offene Regentonne ein beliebter Tummelplatz für Mücken. Eine bessere Methode besteht in der Montage einer Wassertonne an das Fallrohr des Hauses. Zu diesem Zweck wird...
Barfuß-Schuhe im Selbstversuch

Barfuß-Schuhe im Selbstversuch

Eigentlich sind sie ja ein Widerspruch in sich: Barfuß-Schuhe. Entweder barfuß oder mit Schuhen. Aber dann doch nicht, denn barfuß gehen soll sehr gesund sein. Aber immer und überall kann man dann doch nicht barfuß gehen: Entweder passt es aus gesellschaftlichen Gründen nicht (barfuß ins Büro?) und die Verletzungsgefahr ist dann doch zu groß. Und genau da setzen die Barfuß-Schuhe an: eine dünne, flache Sohle schützt zum Einen den Fuß und um denjenigen entgegen zu kommen, die sich an nackten Füßen stören, man trägt ordentliche Schuhe. Nachdem ich von der Firma Sole Runner, die bei mir hier in der Nachbarschaft angesiedelt ist, gefragt wurde, ob ich eines der neuen Modelle testen möchte, habe ich gleich zugesagt. Denn es interessiert mich schon eine ganze Zeit, wie sich das wohl anfühlt, das Gehen mit Barfuß-Schuhe. Außerdem habe ich ein Faible für junge, innovative Firmen, die Produkte jenseits des globalen Massenmarktes entwickeln. Der Weg von meiner Wohnung ins Büro ist nur ca. 500 Meter weit und ich gehe in meist zu Fuß. Außerdem führt es größtenteils über einen Feldweg, eine ideale Teststrecke also, zumal ich den Weg mehrfach am Tag gehe. Der erste Eindruck ist dann aber etwas komisch, so als hätte man vergessen, sich Schuhe anzuziehen. Das Gehgefühl ist tatsächlich so, als ob man barfuß geht: Der Schuh ist sehr leicht und die dünne Sohle lässt einen tatsächlich jedes Steinchen auf dem Weg spüren. Da der Boden zur Zeit in der Früh gefroren ist, spürt man auch die Kälte sehr schnell. Dieses Spüren des Untergrunds ist aber nicht unangenehm. Vor allem wenn ich später am Schreibtisch sitze, spüre ich ein Kribbeln...
Pilze suchen: Heimische Pilzexkursion

Pilze suchen: Heimische Pilzexkursion

Angespornt durch den Erfolg beim Pilzesammlen während meines Heimaturlaubs im Schwarzwald habe ich mich in der Umgebung am Ammersee mal wieder auf eine Pilzexkursion begeben um Schwammerl für die nächste Mahlzeit zu finden. Denn laut den veröffentlichten Pilz-Kartierungenen des Forschungsprojekts Pilze am Ammersee (www.pilze-ammersee.de) sollte es auch hier am südlichen Ende des Ammersees Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) und Steinpilze (Boletus) geben. Aber leider wieder ohne Erfolg. Der einzige essbare Pilze neben Pfifferlingen und Steinpilzen, den ich entdeckt habe und den ich sicher bestimmen kann, ist der Riesenschirmling oder Parasol (Macrolepiota procera). Anhand von Pilzbüchern die Art eines Pilzes zu bestimmen finde ich sehr schwer bis unmöglich. Dabei würde ich gerne auch bei den nicht essbaren und giftigen Pilzen meine Artenkenntnis erhöhen. Die Biologie und Ökologie von Pilzen ist sehr spannend. Ohne Pilze gäbe es vermutlich kein Leben auf unserem Planeten, denn sie zersetzen mit ihren vielseitigen Stoffwechseln so ziemlich alles, was auf der Erde lebt und führen es damit wieder dem Kreislauf des Lebens zu. Dabei leben sie meist sehr unscheinbar und versteckt und nur ihre Fruchtkörper (das was wir gemeinhin als Pilze bezeichnen) zeigen sie für kurze Zeit an der Oberfläche. Auch wenn man nicht alle Pilze essen kann, so sind sie oft optisch ein Genuss, daher noch ein paar Fotos der gefundenen Pilze. Meinen Bestimmungsversuchen würde ich dabei nicht zu sehr vertrauen. Hinweise auf die korrekten Bezeichnungen sind daher sehr willkommen. Beim letzten gezeigten Pilz behaupteten vorbeigehende Passanten (nach eigener Aussage Pilzkenner), das dies ein Perlpilz (Amanita rubescens) sein soll, ein hervorragender Speisepilz. Sie wollten uns unbedingt davon überzeugen, dass wir in mitnehmen und essen sollten. Nur passte...