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Leben im Garten

Die Frühlings-Knotenblume oder auch Märzenbecher (Leucojum vernum)

Dem Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) sehr ähnlich ist der Märzenbecher (Leucojum vernum), der wie ersteres zu der Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) zählt. Auch beim Märzenbecher drücken sich die Blattspitzen im zeitigen Frühjahr durch den Schnee, die Blüten öffnen sich aber erst so richtig nach denen des Schneeglöckches, zumindest bei mir im Garten.

Regenwassernutzung im Garten

Wer einen eigenen Garten besitzt, weiß auch um die anfallenden Kosten für das Gießwasser, damit der Rasen den gesamten Sommer über grün bleibt. Eine hervorragende Alternative zum teuren Leitungswasser bietet da das Regenwasser, welches völlig kostenfrei vom Himmel fällt. Jedoch kommt es meist nicht dann, wenn man es gerade benötigt. Das Speichern des kostbaren Nasses ist daher eine gute Idee.

Das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)

Der Frühlingsbote schlechthin: das Kleine oder auch das Gewöhnliche Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Es gehört in die Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Die Blüten erscheinen oft schon im Februar und schieben sich durch den schmelzenden Schnee. Ein weiterer Name des zierlichen Pflänzchens ist Schneetröpfchen. Das Schneeglöckchen wird leicht mit dem etwas später blühenden Märzenbecher (auch Knotenblume, Leucojum vernum) verwechselt.

Singvögeln im Garten helfen

Fröhliches Vogelgezwitscher im Garten ist eine der schönsten Freuden, die uns die Natur schenkt. Doch viele der kleinen Singvögel sind heute durch ausgeräumte Agrarlandschaften, in denen überlebenswichtige Landschaftselemente wie Feldraine und Hecken fehlen, bedroht. Umso wichtiger ist es, den eigenen Garten auch für die Vogelwelt ansprechend zu gestalten.

Einfach genial gärtnern! Meine besten „Mach-es-so“-Tipps

Der aus Radio und Fernsehen bekannte Gartenexperte Karl Ploberger erklärt Einsteigern wie sie ihren Garten erfolgreich anlegen und pflegen. In seinem Buch nach dem Konzept Mach es so – und nicht so, erklärt Ploberger mit einer guten Portion Humor, was man beim Gärtnern wissen muss. Dabei profitiert der Leser vom reichhaltigen Erfahrungsschatz des Gartenprofis. Er präsentiert jedes Thema auf einer Doppelseite, damit der Leser es schnell und einfach auf einen Blick erfassen kann. Der Autor Karl Ploberger Ploberger betreibt das Garteln von Kindheit an. Seine Schwerpunkte sind englische Gartengestaltung und biologischer Gartenbau. Mit zahlreichen Büchern, Beiträgen in Zeitschriften und einer eigenen Fernsehsendung „Natur im Garten“ avancierte Ploberger zum Garten-Guru Österreichs. Er folgt dabei dem Grundsatz: Zier- und Nutzgarten kann jeder! Sein eigener Garten in Seewalchen kann besichtigt werden. Weitere Informationen findet man dazu auf...

Narzissen, Klassiker im Frühlingsgarten

Narzissen (Narcissus) oder auch Osterglocken gehören in jeden Frühlingsgarten. Sie gehören in die Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Wie Tulpen und Hyazinthen kamen sie bereits im 16. Jahrhundert in unsere Gärten. Und wie diese beeindruckt die Osterglocke durch zahlreiche Sorten und Variationen, angeblich mit bis zu 24.000 Sorten!

Die Christrose oder Nieswurz (Helleborus)

Die Nieswurze aus der Gattung Helleborus gehören mit zu den frühesten Blühern in unseren Gärten. Ihre Blüten können je nach Witterung bereits ab Januar oder Februar erscheinen und bleiben bis in den April hinein. Die Gattung gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Das Farbspektrum der Blüten der vielen Sorten reicht dabei von weiß, rosa, violett bis hin zu grün.

Der Huflattich (Tussilago farfara)

Der Huflattich (Tussilago farfara) aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört im Frühjahr mit zu den ersten Pflanzen, die blühen. Dabei erscheinen die leuchtend gelben Blüten vor den hufeisenförmigen Blättern. Die Pflanze gehört zu den alten Heilkräutern, sie war 1994 Heilpflanze des Jahres. Im Volksmund hat der Huflattich zahlreiche weitere Namen wie z.B. Breit- oder Brustlattich, Ackerlatsche, Esels- oder Rosshuf, Fohlenfuß und Hufblatt.

Leberblümchen, Anemone hepatica

Das leuchtend blau bühende Leberblümchen (Anemone hepatica, früher auch Hepatica triloba) aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehört mit zu den Frühlingsboten unter unseren Wildblumen. Es kommt in lichten Laubwäldern mit kalkhaltigem Boden vor. Wo es wächst tritt es meist in größerer Zahl auf.

Wilder Krokus (Crocus vernus)

Krokusse kennt jeder als farbige Frühlingsblume in den Gärten. Weniger häufig trifft man auf wildwachsende Frühlingskrokusse (Crocus vernus), die sehr viel kleiner und zarter gefärbt sind als ihre Gartenform. Der Krokus gehört zur Familie der Iridaceae, den Schwertliliengewächsen.

Frühlingsboten im Garten

Draußen liegt zwar noch ein geschlossene Schneedecke, aber sie wird zusehends dünner und die ersten Lücken zeigen sich. Lang kann es also nicht mehr dauern, bis sich diese Frühlingsboten zeigen, denn die Tage werden wieder länger, die Sonne käftiger und damit wächst auch die Vorfreude auf die kommende Gartensaison. Ein paar Wochen müssen wir aber wohl noch warten, bis endlich wieder frisches Grün im Garten sprießt.

Blausterne (Scilla) als Frühlingsboten

Eine meiner Lieblingspflanzen sind Blausterne (Scilla) aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Das liegt wohl mit daran, dass sie im Frühjahr mit zu den ersten Blüten im Garten gehören. Am Schönsten finde ich sie, wenn sie mit ihren Blüten dichte, leuchtend blaue Rasen bilden, meist in alten Parkanlagen.